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Spirituelle Stärkung

Die Hoffnung ist das Vertrauen darauf, ein gesetztes Ziel zu erreichen, oder auf die Erfüllung eines Wunsches in der Zukunft. Die Hoffnung ist die Antriebskraft und Lebensenergie eines Menschen, die seine Kräfte mobilisiert, um etwas zu erreichen, das er anstrebt, als notwendig oder als hilfreich für sein Leben erachtet.

Heutzutage fehlt vielen Menschen das Vertrauen in die Zukunft auf unserem Planeten. Die allgemeine Hoffnungslosigkeit weitet sich in unserer Gesellschaft nicht nur bei älteren Menschen aus, sondern ist auch unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer häufiger anzutreffen.

Die Konsumgesellschaft hat den modernen Menschen mit ihren Wertesystemen und durch die Schaffung immer neuer Bedürfnisse (durch Erziehung, Presse, Fernsehen, Kino) dazu gebracht, immer mehr auf seine Intelligenz, seinen Stolz, auf technischen Fortschritt, sein Werk zu vertrauen. Und da der Mensch nicht unfehlbar ist, kann es auch sein Werk nicht sein. Diese Unvollkommenheit in unserem Tun, die wir immer stärker verspüren, drückt sich in Unzufriedenheit, Frustration, Vertrauensverlust und Hoffnungslosigkeit aus.

Zudem lässt uns die konsumorientierte, von Hektik und Streben nach Geld geprägte Gesellschaft Gott vergessen, die uns von Ihm gegebene Unsterblichkeit der Seele, seine unendliche Liebe zu uns, verkündet durch unseren Herrn Jesus Christus und seine wunderbare Nachricht des ewigen Lebens.

Liebe Freundin, lieber Freund, wenn auch du dich ohne Hoffnung fühlst, wenn du kein Vertrauen mehr in die Zukunft hast, wenn dir die Orientierung fehlt und du etwas suchst, das dir mehr Lebenssinn gibt, dann wenden wir uns mit dieser Seite genau an dich.

Hoffnung ist eine der fundamentalen Säulen des christlichen Glaubens auf der Grundlage der im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus dargelegten Errettung der Seele und des ewigen Lebens.
Da die christliche Hoffnung auf der Erlösung unserer Seelen durch Jesus Christus, unseren Herrn, der in Einigkeit mit Gott und dem heiligen Geist lebt und regiert, beruht, ist dies eine lebendige Hoffnung, die er uns aus reiner Gnade gewährt, das heißt, ohne dass wir uns derer als würdig erweisen müssen.

Für den Gläubigen liegt die Gewissheit, auf die er sich vertrauensvoll stützen kann, in den Worten des Herrn. Das Evangelium lehrt uns, im Bestreben ewiger Ziele zu leben und zu sterben.
Mit diesem Informationsfenster möchten wir die wunderbaren Versprechen der Bibel auf ewiges Leben weitergeben und die christliche Nachricht der Erlösung und der Freuden des Himmels auf allgemein verständliche Weise veranschaulichen.

Auf den folgenden Seiten findest du eine Sammlung ausgesuchter Verse und Versprechen der Bibel (in Fettdruck hervorgehoben) in Bezug auf das ewige Leben, die uns unser Herr und Heiland Jesus Christus, seine Jünger, Apostel und die Propheten des alten Volkes Israel in der Heiligen Schrift hinterlassen haben.

Außerdem wurden weitere Überlegungen andere Heiliger der christlichen Kirche zusammengetragen, die in Momenten größter Inspiration ganz eigene Vorstellungen darüber formuliert haben, wie das göttliche Leben aussehen könnte. Auch sie können uns dabei helfen, uns ein Bild über das ewige Leben zu machen, das uns nach dem Tod erwartet, oder wie es der Heilige Paulus in 1. Thessalonicher 4, 14 ausdrückt: wenn wir im Herrn sterben.

Wir möchten dich von ganzem Herzen einladen, die auf unserer Seite zusammengestellten Nachrichten zu lesen und zu überdenken und hoffen, dass dieses kurze Zusammentreffen mit den wegweisenden Worten des Evangeliums dein Interesse daran weckt, den Kontext der hier aufgeführten Verse in der Bibel eingehender zu studieren.

Bitte an den Leser:
Lieber Glaubensbruder, liebe Glaubensschwester, wenn du einen anderen Vers der Bibel kennst, eine Nachricht oder Überlegung in Zusammenhang mit dem christlichen Versprechen des ewigen Lebens, die unsere Seite zur Stärkung der Hoffnung erweitern und vervollständigen könnten, dann möchten wir dich bitten, uns diese per E-Mail an folgende Adresse zu schicken: info(at)lebendigehoffnung.ch. Vielen Dank und Gott segne dich.

Leiden

(Bedrängnis, Kummer, Schmerz, Angst, Widrigkeit, Leid, Qual, Gebrechen, Agonie, Mühsal, Unglück, Plage, Beklommenheit, Erniedrigung, Prüfung, Niedergeschlagenheit, Krankheit)

„Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung.”
Römer 5, 3-4

In diesem Zitat beschreibt der Apostel Paulus die enge Beziehung zwischen Bedrängnis und Hoffnung und bekräftigt mit Gewissheit und aus eigener Erfahrung, dass das Leiden im Leben eines gläubigen Christen auch eine Quelle der Hoffnung ist.

Das Leiden gehört zu den wenigen universellen menschlichen Erfahrungen. Die Religionen haben dem Leiden aufgrund seiner Bedeutung und Beständigkeit im menschlichen Leben grosse Aufmerksamkeit geschenkt und versucht, seine Ursache zu ergründen, ihm einen bestimmten Zweck zuzuweisen, Kräfte zu vereinen, um es zu lindern oder einfach denjenigen Mut zuzusprechen, die mit ihm konfrontiert sind.

Das Leiden als Teil des Lebens bleibt ein grosses Geheimnis, dessen Sinn sich aus menschlicher Sicht nicht klären lässt, denn wir Sterbliche können während unseres irdischen Lebens nicht die Gründe erkennen, warum Gott Leiden erlaubt oder verursacht.
Aus diesem Grund ist für viele Theologen mit dieser Realität die Hoffnung verbunden, dass sich dieses Geheimnis irgendwann dem menschlichen Verständnis erschliesst, allerdings erst in der Zukunft.

Die begrenzten Möglichkeiten des Menschen, dieses grosse Geheimnis zu verstehen, können anhand des Vergleiches der menschlichen Existenz mit dem Gewebe eines Teppichs verdeutlicht werden.
Wenn man den Teppich von unten betrachtet, wirken die Teppichfäden wie ohne Form und Ordnung miteinander verflochten. In diesem Gewirr von Fäden lässt sich kein Muster oder Entwurf erkennen. Von oben betrachtet kann man hingegen die schönen Figuren und geordneten Motive wahrnehmen.
Genau dies geschieht im Leben des Menschen: aus unserer zeitlich befristeten und begrenzten Perspektive heraus können wir den Teppich nur von unten betrachten, während Gott von oben den vorderen Teil sehen kann, in dem Er das schöne Bild des sinnvoll geordneten Gewebes erkennen kann, zu dem das Leiden gehört.
Man glaubt daher, dass Gott uns nach unserem Tod die Möglichkeit einräumt, die obere Seite in all ihrem Glanz zu betrachten.

Wir wissen, dass es verschiedene Formen von Leid gibt und dass wir alle, ohne Ausnahme, in unserem Leben leiden. Daher ist es von wesentlicher Bedeutung, das Leiden ertragen zu lernen und diese göttliche Kraft zu empfangen, welche hilft, dieses Leiden in ein Instrument der Hoffnung, der spirituellen Läuterung und der ewigen Seligkeit zu verwandeln.
Die Wahrheit ist, dass viele Menschen, die sehr leiden, trotz des grössten Unglücks ihren Kummer überwunden haben und daraus Kraft geschöpft haben, um nicht nur in Resignation weiter zu leben, sondern auch die neuen positiven Chancen zu erkennen, die ihnen das Leben immer noch bieten kann.
Bis zu unserem letzten Atemzug können wir uns bemühen, wenigstens einen Hauch dieser göttlichen Perspektive zu spüren. Genau dies ist der Zweck dieser bescheidenen Auswahl von Bibelversen, Gedanken zu und christlichen Erfahrungen mit Kummer und Leid.